Abteilung für diagnostische und interventionelle Radiologie


Standort Bad Langensalza

Die Weiterbildungsermächtigung für die Fachrichtung Radiologie beträgt 60 Monate im Verbund mit Herrn Toralf Wehnemann (Radiologische Praxis, Hufeland MVZ, Nebenbetriebsstätte zur Betriebsstätte Mühlhausen) und Herrn Chefarzt Dr. med. Ralph Hünerbein (Standort Mühlhausen).

Leistungsspektrum

1. konventionelle digitale Röntgendiagnostik des Skelettsystems, der Weichteile, der Nieren und des harnableitenden Systems

2. digitale Durchleuchtungsuntersuchungen von
    - Brustkorb (Thorax)
    - Magen-Darm-Trakt (Gastrointestinaltrakt)
    - Gefäßen (Angiographie)
  • arteriell (Hals, Thorax, Abdomen, Extremitäten)
  • venös - Phlebographie der Extremitäten (Venendarstellung)
    - Myelographie - Kontrastdarstellung des Rückenmarkkanals

3. digitale Mammographie (Weichteilaufnahmen der Brustdrüse)
    - Übersichts- und Zielaufnahmen/Vergrößerungsaufnahmen
    - Herdmarkierung mittels Draht
    - Galaktographie (Milchgangdarstellung)
    - Pneumozystographie (Zystenpunktion mit Luftinsufflation)

4. Sonographie-/Ultraschalluntersuchung
    - Bauch und Brust (Abdomen und Mamma)
    - Hals
    - sonographiegestützte Punktion (Gewebsentnahme)
 
5. Dual Source (2 x 64 = 128-Zeilen)-CT "Spiralcomputertomograph"
    - zur Ganzkörperdiagnostik (Kopf, Hals, Brust, Bauch, Extremitäten),
      speziell bei Unfällen
    - zur Herzdiagnostik mit Herzkranzgefäßdarstellung
    - zur Tumordiagnostik der Lunge
    - mit Rekonstruktion der Organe in multiplen Ebenen
    - Darstellung des Skelettsystems und der Weichteile
    - Bandscheibendiagnostik, Rückenmarksdiagnostik
    - CT-gestützte Punktionen (Gewebsentnahme)
    - Facetteninfiltrationen (Schmerztherapie) der Wirbelbogengelenke
    - Periradikuläre Therapie (PRT)

6. Virtuelle Koloskopie/CT-Kolonographie

Während bei der klassischen, optischen Darmspiegelung ein Untersuchungsinstrument, das biegsame Endoskop, in den Darm eingeführt wird, findet die virtuelle Koloskopie nicht direkt am Körper des Patienten statt, sondern wird mittels Computer simuliert. Hierzu wird die Computertomographie (CT) genutzt. Die erzeugten digitalen Schnittbilder werden mit Hilfe eines speziellen Computerprogramms in eine dreidimensionale Ansicht des Darmes umgewandelt.

Genauso wie vor der normalen Darmspiegelung ist es auch bei der virtuellen Koloskopie sehr wichtig, den Darm mit Abführmitteln komplett zu reinigen, um die Sicht auf die Darmwand nicht zu behindern.

7. Magnetresonanztomographie (MRT)

Die Abteilung für diagnostische und interventionelle Radiologie am Standort Bad Langensalza verfügt über drei Magnetresonanztomographen mit unterschiedlicher Feldstärke (1 Tesla; 1,5 Tesla und 3,0 Tesla). Diese erfüllen die höchsten Qualitätsansprüche bezüglich der Bildgebung sowie der Schnelligkeit der Untersuchung.
Mit diesen Geräten ist es möglich, in sehr kurzer Zeit Bilder in hervorragender Qualität anzufertigen und damit eine schnelle, sichere und zuverlässige Diagnose ohne Strahlenbelastung zu erstellen.

Siemens Magnetom Skyra 3,0 Tesla (geschlossenes MRT) (Film zur Anlieferung)

Das 3,0 Tesla-System ist durch seine Leistungsfähigkeit - neben einer enormen Detaildarstellung - auch für die Untersuchung von schnell bewegten Organen (z. B. dem Herzen) geeignet. Zusätzlich können große Organbereiche bis hin zum ganzen Körper während einer Untersuchung, ähnlich wie das bisher nur bei einem Computertomographen möglich war, abgebildet werden, sodass die Untersuchungszeit im MRT enorm verkürzt wird. Der Patiententunnel hat trotz der hohen Feldstärke einen großen Durchmesser von 70 cm und eine Länge von nur 173 cm, sodass das Engegefühl während der Untersuchung deutlich reduziert. Weiterhin verbleibt bei vielen Untersuchungen der Kopf des Patienten außerhalb des Gerätes.

Es können bei diesem MRT bis zu neun Untersuchungsspulen gleichzeitig angeschlossen werden, somit können verschiedene Bereiche innerhalb einer Untersuchung dargestellt werden, ohne das der Patient umgelagert oder die Spulen neu positioniert werden müssen.

Philips Achieva 1,5 Tesla (geschlossenes MRT)

- Schnittbilddiagnostik aller Körperregionen ohne Strahlenbelastung mit hoher Raum- und Kontrastauflösung
- MR-Angiographie: Gefäßdarstellung aller Gefäßregionen ohne Katheter
  und ohne Strahlenbelastung
- MR-Kardiographie: Herzwandanalysen mit Infarktdarstellung,
  Funktionsdiagnostik mit Herzklappendarstellung
- MRCP: nicht invasive Abklärung der Gallenwege und des Pankreasganges
- Ganzkörper-MRT

Philips Panorama 1,0 Tesla (offenes MRT)

Im geschlossenen MRT muss der Patient während der Untersuchung in einer Röhre liegen. Dieses System bietet durch seine offene Bauart dem Arzt rundherum Zugang zum Patienten und dem Patienten einen Rundumausblick. Insbesondere Klaustrophobe, Adipöse und Kinder lassen sich so angstfrei untersuchen. Sie haben stets eine "gute Aussicht" und Kontakt zum Arzt oder zu den Eltern. Gerade bei der Untersuchung von Kindern kann sich ein Elternteil mit in das Gerät legen, so dass eine medikamentöse Ruhigstellung des Kindes häufig entfallen kann.

Weitere fachliche Informationen finden Sie hier.

Chefarzt

Prof. Dr. med. Michael Puderbach

PD Dr. med. Michael Puderbach

Facharzt für Radiologie

Sekretariat

Ivonne Tippmann
Corinna Röhner

Telefon:
03603 855-673
03603 855-689

Fax:
03603 855-390

E-Mail:
medizin.lsz@hufeland.de

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